Ich habe die Datenschutzbestimmungen gelesen und stimme zu.

Oratorienkonzert „Messiah“

10.05.2025

Oratorienkonzert „Messiah“

„HAAAL-LE-LU-JA!“ Wer hat bei diesem Ausruf nicht sofort G. F. Händels Vertonung im Ohr? Doch wie steht es um das Oratorium rund um das weltbekannte „Halleluja“?

Schenkt man den Berichten der Dubliner Zeitungen aus dem Jahr 1742 Glauben, so sollen diese über die Uraufführung berichtet haben, dass das Publikum in Begeisterung ausgebrochen sei, als der „Messiah“ zum ersten Mal erklang. Besucht man heute eine Aufführung vom Oratorium ist offen „hörbar“ – das muss wahr sein! Nicht umsonst zählt der „Messiah“ zu den bedeutendsten Werken der westlichen Musikgeschichte.

In unglaublichen 24 Tagen komponierte Händel ein Oratorium in drei Teilen, welches in Themenkreisen von der Geburt Christi, dem Tod, der Auferstehung sowie der Endzeit und Offenbarungsgeschichte erzählt. Händel selbst ließ den „Messiah“ immerzu in der Fasten- und Osterzeit erklingen, da es sich beim Großteil des Librettos um die Leidensgeschichte und Auferstehung Christi handelt. Jedoch etablierte sich ebenso bereits im 18. Jahrhundert eine Aufführungstradition in der Advent- und Weihnachtszeit gemäß dem 1. Teil des Oratoriums, der die Geburt Christi umfasst.

Trotz der virtuosen Rezitative und Arien ist der Chor als Hauptakteur des Werkes anzusehen. Händel komponierte nahezu ausnahmslos in einem vierstimmigen Chorsatz, dennoch schafft er es damit sogar, doppelchörige Effekte und ein enormes Variantenreichtum zu erzielen. Beginnend mit einer französischen Ouvertüre, fortschreitend mit abwechselnd homophonen & polyphonen Chorsätzen zwischen erzählenden Rezitativen & eingängigen Arien und schlussendlich in eine eindrucksvolle „Amen“-Doppelfuge mündend, ist die Entwicklung des Werkes klar nachvollziehbar und überaus beeindruckend. So wusste bereits L. van Beethoven über Händel folgendes zu berichten: „Händel ist der unerreichte Meister aller Meister; gehet hin und lernt, mit so einfachen Mitteln so Großes hervorzubringen!“

Zum wiederholten Male dürfen wir am 10. Mai Studierende von Alois Glaßner am Dirigentenpult begrüßen, die dieses „so Große“ mit ihrer Musikalität, Leidenschaft und Vorliebe zur Oratorienliteratur in der prächtigen Stiftsbasilika hörbar machen. Unter ihrer Leitung hören Sie den WebernKammerchor der mdw, der einen festen Platz im Konzertleben Wiens und Umgebung hat, sowie das renommierte Barockensemble Continuum Wien, das die musikalische Geschichte auf historischen Instrumenten der Barockzeit lebendig werden lässt.


Programm
ORATORIENKONZERT „Messiah“
G. F. Händel (1685–1759)
Messiah, HWV 56

Künstlerinnen und Künstler
WebernKammerchor der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw)
Ensemble Continuum Wien, Barockorchester
Studierende von Alois Glaßner, Dirigent:innen

Termin: Samstag, 10. Mai 2025, 19.30 Uhr
Ort: Stiftskirche Klosterneuburg

Tickets:
Ausschließlich online. Restkarten an der Abendkasse.
Kat. 1: 30,- EUR *
Kat. 2: 20,- EUR *
Kat. 3: 10,- EUR *

Ermäßigt (Schüler:innen und Student:innen):
Kat.1: 15,- EUR *
Kat.2: 10,- EUR *
Kat.3: 5,- EUR *

* exkl. Buchungsgebühr
(inkl. Gebühr: Kat1: EUR 31,04 , Kat2: 20,80 EUR  Kat3: EUR 10,56 ; Erm Kat1: 15,68 EUR Erm Kat2: 10,56 EUR , Erm. Kat.3: 5,44 EUR )

TICKETS BUCHEN: 


Newsletter

Der monatliche Mail-Newsletter informiert Sie über Veranstaltungen, Neuigkeiten aus dem Haus und dem Weingut Stift Klosterneuburg.

Facebook

Folgen Sie uns auf unserer Facebook-Seite und bleiben Sie auf dem Laufenden.